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Great Barrier Reef / Green Island An der Rezeption im Paradise Village hatten wir eine Schnorcheltour zum Norman Reef mit An der Anlegestelle wartete schon das Boot. Auf der Gangway konnte man sich fotografieren lassen (für viel Geld), das haben aber fast nur Japaner machen lassen. Natürlich mit Cheese und erhobenen Daumen. Das Boot war ein ziemlicher Flitzer und schon nach kurzer Zeit und etwas Seekrankheit waren wir am ersten Anlegeplatz. Eine Schnorchelausrüstung ist im Preis solch organisierter Touren inbegriffen, wir hätten unsere Sachen also getrost zu Hause lassen können. Bevor wir ins Wasser gingen, gab es noch eine kurze Einführung mit den wichtigsten Verhaltensregeln. Direkt am Anlegeplatz schwamm ein riesiger bunter Napoleonfisch, von den An der zweiten Anlegestelle hatten wir ein Erlebnis der besonderen Art: Während wir um das Schiff herumschnorchelten, schwamm unter uns ein Riffhai! Ein wunderschönes, bestimmt anderthalb Meter langes Tier. Das war schon klasse. Die Schildkröte, die andere aus der Gruppe gesehen hatten, haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen. Dafür Fische in allen Farben und Formen. Seltsam waren am Anfang besonders die Geräusche, die wir unter Wasser hörten. Wir haben eine Weile gebraucht um festzustellen, dass diese von den Fischen kamen, die an den Korallen nagten. Die Vielfalt des Korallenriffs zu beschreiben ist müßig, man muss es selbst gesehen haben! Wir sind aus dem Staunen und Auf-Etwas-zeigen überhaupt nicht mehr herausgekommen und haben nach fast einer Stunde im Wasser erst auf dem Boot gemerkt, wie ausgekühlt wir waren! Sehr erschöpft und total überwältigt fuhren wir zurück und waren froh, für die kurze Zeit keinen Tauchkurs gemacht zu haben. Die Taucher haben nämlich die meiste Zeit unter dem Boot auf dem Sand verbracht und Atmen und Freiblasen geübt. Die Korallenbänke am Great Barrier Reef sind aber so hoch, dass man selbst beim Schnorcheln schon manchmal anstößt. Und zu sehen bekommt man mehr, als man verarbeiten kann! Unser zweiter Trip führte uns mit Auf der Hinfahrt wurde gesagt, dass man sich nicht in die Korallen stellen soll, weil diese davon zerstört werden. Leider hat sich kaum jemand daran gehalten. Darum ist die Tier- und Pflanzenwelt an dieser Insel auch schon deutlich reduziert. Schade! Die beiden Ausflüge ans Riff waren wirklich der Höhepunkt unserer Reise und wir können so etwas jedem, der sich ein bisschen an die Regeln hält und die Natur schont, nur empfehlen. Und falls jemand einen kleinen Sträflings-Doktorfisch trifft, der immer noch nach einem wirklich großen gestreiften Weibchen Ausschau hält - grüßt ihn schön!
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